Das ‚Chu Zhen Xun‘ erforscht die tiefsten Ursprünge des Universums. Wie gebar das Universum aus dem ‚Nichts‘ ‚alle Dinge‘?
Alle Lebewesen teilen sich in Yin und Yang: Der Körper ist Yin, der Geist ist Yang. Wie in Zhuangzis Schmetterlingstraum: Wenn du ein Mensch bist, sei ganz Mensch; wenn du ein Schmetterling bist, sei ganz Schmetterling. Nur die Gegenwart ist greifbar.
Um wirklich im Jetzt zu leben, muss man den Intellekt loslassen, eine einfache Natur bewahren und das ‚Dao‘ im Herzen tragen. Sei flexibel wie Wasser, egal wo du bist. Mit dem Dao im Herzen handelst du mühelos, ungeachtet deines körperlichen Zustands.
Herzgeist (Xin): Gedanken, leicht von Begierden beeinflusst, an den Körper gebunden.
Geist (Shen): Höherer Geist, kann sich vom Körper lösen.
Das menschliche Herz sollte wie ein klarer Spiegel sein, der die Welt ohne eigene Vorurteile reflektiert.
Alles entsteht aus Sein oder Nicht-Sein.
• Himmel - Dao (Wenn das Dao verloren geht, folgt die Tugend)
• Erde - De / Tugend (Wenn die Tugend verloren geht, folgt die Menschlichkeit)
• Mensch - Moral (Rituale folgen erst, wenn die Gerechtigkeit schwindet)
Moral und Gerechtigkeit sind oft nur Mittel zur Selbstdarstellung. Ohne das Hohe gibt es kein Niedriges. Körperlich sind wir uns ähnlich, doch im Geiste weit entfernt. Ein reiner Geist bleibt unberührt von Gier.