„Du wirst zurückkehren... zur Rogetsu-Insel.“
Während sie das seltsame Rogetsu-Haus erkundet, trifft Misaki Aso auf ein mysteriöses Mädchen in Schwarz.
Ihre Gestalt erscheint manchmal in Misakis fragmentierten Erinnerungen.
Um ihre verlorenen Erinnerungen zurückzugewinnen, kehren Misaki und Madoka zur Rogetsu-Insel zurück.
Doch nachdem sie die Eingangshalle des zweiten Stocks betreten haben, werden sie getrennt...
„Du wirst zurückkehren... zur Rogetsu-Insel.“
2. OG: 101 Mutsuki Lobby
Misaki nimmt die Camera Obscura, die sie von zu Hause mitgebracht hat, und findet auf dem Boden die Akte Dr. Asos Notizen 3.
Die Camera Obscura, wieder fest im Griff
Misaki denkt, dass dieser Apparat Bilder aus der Vergangenheit zeigen könnte und ein Hinweis darauf sein könnte, ihre versiegelten Erinnerungen zu wecken. Aber erst einmal ist es Priorität, Madoka zu finden.
In diesem Moment ertönt das Rufsignal der Schwesternstation in der Stille... Diesem seltsamen Geräusch folgend, betritt sie die Station „Natsumi“ im zweiten Stock.
2. OG: Krankenschwesternstation Natsumi
Sie betritt die Station und untersucht das Rufgerät an der Wand. Das Bedienfeld zeigt einen Anruf aus „Zimmer 203“ an und Madokas schwache Stimme kommt aus dem Hörer.
Die Tür zum Krankentrakt ist jedoch verschlossen und ein Code scheint erforderlich zu sein. Die Hinweise sind noch unklar.
Ein Hilferuf aus Zimmer 203
Auf dem linken Tisch erhält Misaki die Akte Zimmerbelegungsliste 2. OG.
Auf dem Tisch am Fenster findet sie das Krankenpflegeprotokoll 2. OG 1. Es wird angedeutet, dass die Nummer der Krankentrakt-Tür von frechen Kindern irgendwo hingekritzelt wurde.
Als sie die Station „Natsumi“ verlassen will, steht ein Geist: Patient vor der Krankenzimmertür vor der Tür und scheint etwas zu andeuten.
1. OG: 101 Mutsuki Lobby
Sie geht nach unten, um nach Hinweisen für den Code zu suchen. Sie sieht den Geist: Mädchen, die unter der Treppe rennen und verfolgt sie. Vor dem Lagerraum erblickt sie erneut den Geist: Mädchen, die ins Zimmer spähen.
Sie betritt den dunklen Lagerraum und findet eine Kinderzeichnung in einer Schachtel. Etwas, das wie eine alte große Uhr aussieht, ist darauf verzerrt gezeichnet.
Zurück in der Lobby nimmt sie die Akte Ankündigung „Aufnahme neuer Patienten“ neben der Rezeption. Dort wird die Aufnahme einer besonderen Patientin namens „Ayako“ erwähnt.
Dem Hinweis der Zeichnung folgend, geht sie zum Gang neben der Rezeption, wo eine riesige Pendeluhr steht. Bei der Untersuchung bemerkt sie Spuren, als ob an der Basis gekratzt wurde.
Sie fotografiert die Basis mit der Camera Obscura; das Foto enthüllt den Uhren-Code, wodurch sie den Code als „8395“ entschlüsselt.
Als sie mit dem Code zurückkehrt, blickt sie zur Glastür und sieht den Geist: Mann, der in die Lobby starrt, der unheimlich nach innen späht.
2. OG: Krankenschwesternstation Natsumi
Zurück in der Station des zweiten Stocks trifft sie auf den Geist: Krankenschwester, die um Hilfe bittet, die zu Lebzeiten sehr gelitten hat.
Sie gibt „8395“ am Rufgerät an der Wand ein. Als sich die Krankentrakt-Tür öffnet, ist der Rachegeist der Krankenschwester Fuyuko Shiratsuki überrascht und greift an.
2. OG: Flur der Krankenstation
Sie vertreibt den Rachegeist und betritt den Flur. Nach zwei Kurven liegt „Zimmer 203: Hozuki“, aus dem Madokas Stimme kommt, zur Rechten.
Anstatt sofort einzutreten, geht sie ein Stück weiter und findet die Akte Selbstmordbrief einer Patientin neben einer kaputten Tür. Sie ist voller Angst und Verzweiflung über den Verlust der Erinnerung.
Durch die kaputte Tür sieht sie einen Strick. Beim Fotografieren erfasst sie den Geist: Erhängte Frau (Natsuki Shiono), die im Moment ihres Todes gefangen ist.
Bei der Untersuchung von „Zimmer 203: Hozuki“ hört sie Madokas Stimme, aber die Tür öffnet sich nicht.
In diesem Moment erscheinen der Rachegeist: Iori Aiba und der Rachegeist: Natsuki Shiono auf beiden Seiten und starten einen Zangenangriff.
Nachdem sie die beiden Geister vertrieben hat, erscheint ein blaues Siegel auf der Tür. Beim Fotografieren erhält sie die Akte Zimmer mit Büchern.
Die Szene auf dem Foto ist sehr vertraut; der Hinweis führt zum Arbeitszimmer neben dem Aso-Gedenkraum im ersten Stock.
1. OG: 101 Mutsuki Lobby
Sie geht zurück nach unten, um den Schlüssel zu finden. Wenn sie ein seltsames Geräusch hört, dreht sie sich um und schaut nach oben, wo sie den Geist: Mädchen auf der Treppe einfängt, das auf sie herabschaut.
Vom Gang neben dem Empfangstresen aus sieht sie links den Aso-Gedenkraum. Sie betritt ihn, geht nach rechts und gelangt in das „Archiv“, das auf dem Foto versiegelt war.
1. OG: Archiv
Als sie zum Spiegel in den Tiefen des Archivs geht, überkommt sie ein Schauer und der Rachegeist: Tadayuki Kaido taucht plötzlich hinter ihr auf.
Plötzlich hinter ihr: Tadayuki Kaido
Nachdem sie ihn exorziert hat, erhält sie erfolgreich den Hozuki-Schlüssel auf dem Tisch vor dem Spiegel.
Als sie gehen will, erscheint in der rechten Ecke der Geist: Frau vor der Maske, die ein Geheimnis zu bewachen scheint.
Dann, in der Maskenvitrine neben ihrem Standpunkt, findet Misaki das Schwarze Maskenfragment (linkes Auge) und die Akte Dr. Asos Maskenstudie. Diese Studie enthüllt die Existenz des verbotenen Objekts – die „Maske der Mondfinsternis“ –, das den schrecklichen „Tag des Leids“ auf der Insel verursacht hat.
1. OG: 101 Mutsuki Lobby
Zurück in der Lobby mit dem Schlüssel entdeckt sie den Geist: Gefallenes Mädchen unter der Treppe; blickt sie zum Treppenhaus des zweiten Stocks, sieht sie den Geist: Mädchen, das herunterschaut, das kalt wie in einem grausamen Theaterstück zuschaut.
2. OG: Krankenschwesternstation Natsumi
Als sie in den zweiten Stock steigt und erneut an der Station „Natsumi“ vorbeigeht, läutet die Rufglocke hartnäckig!
Als sie sich dem Bedienfeld nähert, greift der Geist der Krankenschwester Fuyuko Shiratsuki erneut an.
Nachdem sie sie besiegt hat, trennt Misaki die Stromzufuhr zum Rufgerät und beendet endlich das nervige Läuten.
2. OG: Zimmer 203 Hozuki
Endlich erreicht sie die Tür zu „Zimmer 203: Hozuki“ am Ende des Flurs und öffnet sie erfolgreich mit dem Hozuki-Schlüssel.
Auf dem Tisch an der Tür findet sie das Madokas Tagebuch, voller ängstlicher Gedanken. Auf dem rechten Tisch liegt ein warmes, aber herzzerreißendes Dokument: Brief an Madoka.
Mit klopfendem Herzen betritt sie das Schlafzimmer und findet Madoka auf dem Bett sitzend, mit dem Rücken zur Tür. Ein Foto fängt den Geist: Madoka auf dem Bett sitzend ein.
Madoka vor dem Foto
„Madoka!“ Als Misaki die Hand ausstreckt, um sie zu berühren, löst sich ihre Gestalt wie Rauch auf! Es war nur ein flüchtiger Gedanke.
Beim Aufheben der Akte Krankenpflegeprotokoll 2. OG 2 auf dem Bett erfährt sie von den grausamen Taten und Informationen über Ayako, die in „Zimmer 207“ lebte...
Enttäuscht geht sie aus dem Schlafzimmer und wirft einen Blick zurück zum Eingang, nur um den Geist: Spähendes Mädchen zu sehen, das sich mit einem mysteriösen Lächeln gegen die Tür lehnt.
2. OG: Flur der Krankenstation
Beim Verlassen von „Zimmer 203: Hozuki“ sieht sie sofort den Geist: Krankenschwester, gerufen von Ayako, der panisch vorbeieilt.
Dem Flur bis zum Ende folgend, wird sie Zeuge einer schrecklichen Szene: der Geist: Mädchen, das eine Krankenschwester schleift. Dem Schatten folgend, betritt Misaki „Zimmer 207: Ranzuki“ am Ende des Flurs.
2. OG: Zimmer 207 Ranzuki
Zimmer 207: Ranzuki
Der Raum ist erfüllt von erstickendem Druck. Kaum tritt sie ans Bett, startet der Rachegeist: Ayako, die Leben wie Spielzeuge behandelte, einen heftigen Angriff.
Nachdem sie Ayako knapp besiegt hat, taucht plötzlich eine klare Erinnerung in Misakis Geist auf — dieses Mädchen in Schwarz war genau die Person, die ihr in ihrer Kindheit in ihrer Hilflosigkeit geholfen hatte...
Die erwachte vergangene Erinnerung
Verzweifelt darauf bedacht, die Verbindung zwischen ihr und dem Mädchen zu verstehen, folgt Misaki ihrem Schatten in einen der Räume — genau dorthin, wo Madoka zehn Jahre zuvor hospitalisiert war.
Misaki versteht endlich, dass die Mädchen, die „entführt“ wurden, alle aufgrund der endemischen Inselkrankheit, der „Mondkrankheit“, in dieser Einrichtung behandelt und hospitalisiert worden waren.
Misaki sucht nach Madoka, und während sie erkundet, erwachen ihre versiegelten Erinnerungen nach und nach...
„Madoka... Madoka, wo bist du?“